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Ausblick auf 2019 - Projekte

von Christoph Thoma

 

Liebe Mitglieder des Vereins Kulturwelt Marktoberdorf e.V.                                              

Liebe Mitvorstände,

Dass ich den Vorstandsbericht für das Vereinsjahr 2018 und den Ausblick auf 2019 auseinandergehalten habe, hat seinen guten Grund. Vor allem den, dass ich als Zeichen für den Übergang zuerst unsere ausgeschiedene Schatzmeisterin Sonja Weber gebührend verabschieden wollte. Und – Sie ahnen es – unsere Pläne für 2019 wollen wir als wieder komplette Vorstandschaft verkünden. Sie sollen spüren, dass ich glücklich darüber bin, dass nach der Wahl von Rolf Kramer zum neuen Schatzmeister der Vorstand wieder handlungsfähig und komplett ist. 

Preisgekrönte Filme, hochrangige Konzerte, ambitioniertes Theater. Kaum ein Tag, geschweige denn ein Wochenende, an dem mal wirklich „nichts los ist“ in unserem Marktoberdorf. Aber – noch immer werkelt jeder Verein, jede Institution, jede Gruppe  weitgehend für sich und ihre Mitglieder, und es fehlt zumeist der Austausch – von Terminen z. B., frühzeitig im Vorfeld, bei der Planung, und dann natürlich auch bei den jeweiligen Veranstaltungen.

Mit dem „Kunstverein“ und seinem Vorsitzenden Wilhelm Keitel haben wir eine ge-meinsame Basis gefunden und mit dem „Segantini-Festival“ gleich gemeinsam eine große Sache gestemmt. Der „Kunstverein“ unterstützt und fördert das „Künstlerhaus“ mit all seinen Ausstellungen und Veranstaltungen, so wie wir dem Marktoberdorfer Statt-Theater, der kleinen Theaterschule „mobilè“, den Rücken stärken… 

Und da gibt es vielleicht eine neue Möglichkeit der Kooperation: Es geht um das ge-plante Chorwerk „I eat the sun“ des Komponisten und Produzen-ten Sven Helbig, das als Inszenierung für Chor, Electronics und Visuals auf großen Bühnen in Hamburg, Berlin, Weimar, Danzig und Vilnius gestartet ist und heuer auf Welttournee geht. Durch die Mitwirkung von Wilhelm Keitel und seinen Kontakte könnte im November 2019 eine Station zwischen Berlin und New York die „filmburg“ in Marktoberdorf sein. 

Ich hoffe sehr, dass Sie uns als Mitglieder bei diesem engagierten Unterfangen - Synergien besser nutzen, Arbeit teilen, gemeinsam tätig sein - unterstützen. Und ich bitte Sie ausdrücklich, Einladungen des „Kunstvereins“ – ob sie nun per Post kommen oder per Mail – genauso ernst zu nehmen wie unsere eigenen.

Wir werden 2019 wieder zu „Lust auf Musik“ einladen. Um den nächsten Termin kümmert sich der Initiator und Macher, „Klangland“-Chef Harald Rüschenbau. Weitere Aktivitäts-Schwerpunkte – ich nenne nur die Stichworte - sind „Jazzcamp“, „Swing Carmen“, „Schultheater-Woche“ und „Theatrino“. 

Außerdem denken wir – gemeinsam mit Monika Schubert – über ein Filmprojekt nach, das Marktoberdorf als Flüchtlingsstadt thematisiert. Flüchtlingskinder von da-mals – nach dem „Zweiten Weltkrieg“ – und von heute werden in Zweier-Paarungen zusammengebracht und erzählen in Interviews ihre Geschichte. Uraufführung dann natürlich in der „filmburg“. 

Und noch etwas haben wir in der Pipeline: den „Marktoberdorf Kinder-Kultur-Führer“!

Von Kindern für Kinder – unter diesem Motto haben mehrere Jahrgänge der Don-Bosco-Schule Marktoberdorf im Rahmen des inklusiven Nachmittagsunterrichts federführend Texte erstellt und Bilder gemacht, die der Verein „Kulturwelt Marktoberdorf“ nun bündeln und allen Kindern – zugänglich machen will. 

Federführend sind bei der Recherche die von mir betreuten „Don-Bosco-Reporter-Kids“ und die „Don-Bosco-Heimat-Scouts“. Bisher schon erarbeitete Themen sind u. a. „Das Kindle“, das Alemannen-Grab im Stadtmuseum, das Alte Rathaus, die Frauenkapelle, Clemens Wenzeslaus, die Spöttl-Krippe im Stadtmuseum oder die Lindenallee. 

Selbstverständlich und sehr gerne beteiligt sich die „Kulturwelt“ auch heuer wieder mit einem kleinen Förderbetrag an der Durchführung des überregional bedeutsamen Internationalen Kammer-Chor-Wettbewerbs in Marktoberdorf.  

Liebe „Kulturweltler“, mit dem Hinweis darauf, dass uns Patrick Lutz sogar zu einem Facebook-Auftritt verhilft, der Werbung für die „Veranstaltungs-App“ der Stadt Markt-oberdorf, die man kostenlos downloaden kann, und der Erinnerung an unsere neue Homepage www.kulturwelt-mod.de darf ich zum Ende kommen. 

Ich möchte einen Satz von Giovanni Segantini aufgreifen, der als Maler beschreibt, um was es uns geht; weil’s grad so gut passt, auf unsere aktuelle Situation, auf unsere Ziele und auf unsere neuen Pläne:

 

Jetzt habe ich nichts mehr vorzubereiten. Das Tonmodell ist fertig mit allen Maßen und Proportionen. Der Bau ist bereit, die Leinwand, die Farbe. Also, es bleibt nur das Werk zu beginnen…